Die letzten Sekunden sind entscheidend!

Ein letztes Mal wird die Rute mit voller Kraft in Richtung Wasseroberfläche gezogen. Wie ein Silberbarren taucht der dicke Zander am Fuß der Brücke auf. Der Puls lässt meine ganze Hand pochen während sie zum Kescher greift. Das ist die Situation, in der ich mich zu 100% auf mein Gerät verlassen muss. Sitzt der Haken, hält der Knoten und vor allem bekomme ich den Fisch in den Kescher? Die neue Spro Freestyle Serie bietet dem urbanen Angler genau das passende Equipment, um am Wasser auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Hierzu zählt auch der neue Spundwandkescher, den ich euch in diesem Beitrag etwas genauer vorstellen werde.

Den ersten Kontakt zum Drop Net hatte ich bei der Vorbereitung zum Iron Tournament in Rotterdam. Für 24 Stunden sollte es durch die Hafenstadt von Spot zu Spot gehen, um beim Streetfishing auf Barsch, Zander und Co zu fischen. Permanent einen Kescher zu tragen, ist dabei vor allem nervig und unpraktisch. Als ich im örtlichen Angelshop das Drop Net gesehen habe, landete es sofort im Korb. Den Kescher einfach in den Rucksack einhängen zu können, ist bei längeren Touren einfach Gold wert.

Ein Jahr ist der Kescher bereits bei mir im Einsatz und hat viele Räuber sicher gelandet. Zum Ende der Saison haben sich die Entwickler von Spro noch einmal an das Drop Net herangesetzt und es noch weiter perfektioniert. Das kleine Packmaß und die Möglichkeit, den Kescher geruchsneutral in einer Tasche zu verstauen, bleiben selbstverständlich bestehen.

Die neuste Version geht noch einen Schritt weiter. In den zwei unterschiedlichen Größen findet jeder Fang seinen Platz. Mit dem gummierten Netz wird nicht nur die Schleimhaut unseres Fanges geschützt, sondern auch ein einziehen des Fischschleims von Beifängen wie Brasse und Co. verhindert. Um die Verbindungsknoten vom 10m langen Seil vor äußeren Beschädigungen zu schützen, wurde diese zusätzlich mit Shrink Tube ummantelt.

Ein ganz besonderes, aber entscheidendes Detail, das mir ganz besonders gefallen hat, ist die kleine Bleikugel unterhalb des Netzes.

Durch das Bleigewicht, ist das neue Drop Net auch bei Wind immer stabil und lässt sich gerade zum Wasser herablassen. Zusätzlich sinkt das Netz noch schneller, damit auch knapp gehakte Fische sicher gelandet werden können. Ein letztes Detail das gerade für Touren ohne Begleitung interessant ist, liegt in dem verschobenen Reißverschluss. Ohne die Tasche lösen zu müssen kann der Reißverschluss schnell geöffnet werden und das Drop Net ist sofort einsatzbereit.

 

Abschließen möchte ich diesen Bericht mit meinem ersten Gedanken vor einem Jahr. Warum nicht gleich so? Ewige Diskussionen darüber, wer den nassen oder verschleimten Kescher tragen muss, am Spot oder zuhause vergessene Kescher und stundenlanges Tüddeln mit den dünnen Schnüren meiner alten Spundwandkescher liegen jetzt endlich hinter mir. Für ein Utensil, das so oft benutzt wird und so entscheidend sein kann, absolut unsinnig. Mit dem Drop Net liegen diese Probleme in der Vergangenheit.

Tight Lines,

Florian Engelke

2017-08-14T14:01:22+00:00