Es ist Anfang März, für viele Angler beginnt nun die neue Saison am Forellenbach. Eine lange Zeit, in der die Ausrüstung optimiert und der neuen Saison entgegen gefiebert wird, ist nun endlich vorbei. Es geht los!

Für den Start der Forellensaison wurden die Köder sorgfältig ausgewählt

Schon vor einiger Zeit verlegte ich deswegen meine freien Tage auf die ersten Märztage, sodass ich gleich die ersten Tage effektiv zum Forellenangeln nutzen konnte.

Dieses Jahr startete ich an einem mir unbekannten Gewässer. Wiedermal war ich vor lauter Vorfreude viel zu früh am Wasser, da ich eh nicht wirklich schlafen konnte. Am Wasser angekommen, musste ich leider schnell feststellen, dass der Bach durch Schmelzwasser stark angetrübt war und der Regen zusätzlich für einen sehr trüben Tag sorgte – keine guten Bedingungen für einen erfolgreichen Forellenstart, da die Fische unter diesem Umständen sehr träge sein würden.

Um trotzdem den ein oder anderen Fisch fangen zu können, setzte ich auf auffällige Köder, welche durch ihre Größe, Farbe oder Aktion auch im trüben Wasser gut wahrgenommen werden konnten.

Zum Kick Off der Forellensaison mit dem Blinker Köder

So setzte ich erstmal auf Blinker und Spinner und konnte früh morgens nach wenigen Würfen die ersten  Bachforellen zum Anbiss verleiten.

Nach dieser kurzen Beißphase konnte ich bis zum frühen Nachmittag keinen weiteren Fisch mehr fangen. Erst als ich innerhalb eines Dorfes auf flacheres Wasser stoß und auf einen flachlaufenden Troutmaster Mini Crank wechselte, bekam ich an einer unterspülten Kurve eine knallharten Biss. Schnell war mir klar, dass dies eine richtig gute Bachforelle war. Entsprechend vorsichtig drillte ich auch. Nach wenigen Minuten konnte ich den Fisch sicher landen. Ein toller Fisch, welcher noch stark von der Laichzeit gezeichnet war. So einen tollen Fisch, fängt man nicht alle Tage.

Erfolgreicher Kick Off der Forellensaison

Ein toller Start in die Saison! Der Plan für den nächsten Tag stand fest. Morgens die tiefen Löcher und Kanten mit Gummi und Twitschbaits abfischen, nachmittags in flachen Strecken mit Cranks und Blech Strecke machen.

Jetzt erfolgreich fischen - mit dem Ikiru Jerk 65 und Komodo Shad 60

Der zweite Tag startete viel freundlicher. Die Sonne schien und die Forellen waren bereits in der Früh in Beißlaune. So konnte ich ein paar schöne Forellen auf den Ikiru Jerk 65 und Komodo Shad 60 fangen.

Gegen Mittag ließen die Bisse deutlich nach und ich begab mich wieder in Richtung des Dorfes. An einer kurzen begradigten Strecke, bekam ich einen guten Biss auf einen Ikiru Mini Crank, welcher sich sehr schnell als großer Döbel entpuppte.

Mit dem Spro Ikiru Mini Crank zum großen Döbel

Eine wahre Kämpfernatur am leichten Gerät. Als ich schließlich im Dorf ankam, wechselte ich auf meinen Lieblings-Spinner.

Der 3.5g schwere Axe Spinner Köder von Spro

Mit dem Axe Spinner in 3,5g konnte bereits beim ersten Wurf an einer Strömungskante einen weiteren dicken Fisch haken. Erst hielt ich den Fisch wieder für einen Döbel, bis der Fisch zu springen begann. Eine kapitale Bachforelle hatte sich den Spinner geschnappt und gab in der starken Strömung alles.

Mit dem Axe Spinner den Kampf mit der Bachforelle gewonnen

Dank der fein justierbaren Bremse meiner Zeno, war dies kein Problem und ich konnte sie nach wenigen Minuten sicher keschern. Ein richtig toller massiver Fisch, der nun bereits die zweite Großforelle der Saison darstellte.

Nachdem ich nun schon äußerst zufrieden war, experimentierte ich noch ein wenig mit den Ködern. Am Rande eines Gartens konnte ich noch einen wunderschön-gezeichneten Bachsaibling auf Crankbait fangen.

Einen guten Fang zum Start der Forellensaison

Auf dem Rückweg ließ ich noch an einer tieferen Kante einen tieflaufenden Crank entlanglaufen. Eine kleinere, wenn gleich auch etwas kleinere, helle Bachforelle konnte einfach nicht widerstehen.

Erfolgreicher Fang zum start der Forellensaison

Ein toller Abschluss eines wirklich erfolgreichen Saisonstarts, der hoffentlich in einigen Tagen fortgesetzt werden kann.

Fazit der Angeltage: Es war spannend, das neue Gewässer zu erkunden. Auch wenn es wie so oft im Frühjahr ein sehr schweres Unterfangen mit langen Durststrecken war. Mit der richtigen Taktik, welche in diesem Fall eine Kombination aus Tiefe-Gumpen-Abfischen und Strecke-Machen im Flachwasser bestand, klappte es aber dennoch sehr gut. Um diese langen Strecken ohne große Anstrengung ablaufen zu können, war es wichtig, das Gerät auf das Nötigste zu beschränken.

In meinem Fall besteht dieses aus:

Rute : Spro Addiction Micro Crank 198/3-18g

Rolle: Spro Zeno 130/0,20

Schnur: Spro Got Braid 0,08/grün

Vorfach: Gamakatsu G-Line Fluorocarbon 0,21 in ca. 2m Länge

Einhänger: Spro Matt Black Easy Snap Gr. 000

Kescher: Spro Freestyle Landing Net

Polbrille: Gamakatsu Wings

Die Spro Zeno verbunden mit der Spro Addiction Micro Crank Rute

Köderauswahl zum Forellenauftakt:

Spinner: Spro Axe Spinner in 3,5 und 4,5g, Spro Tandem 6g

Twitschbaits: Spro Ikiru Jerk 65, Spro Ikiru Mini Jerk 50

Crankbaits: Spro Ikiru Mini Crank, Spro Troutmaster Mini Crank, Spro Troutmaster Flat Crank, Troutmaster Joint Crank

Gummifische: Komodo Shad 60 am 3-7g Kopf

Blinker: Spro Leaf 3,5g

Forellensaison Kick Off mit 5 verschiedenen Spro Ködern

Ich wünsche euch allen einen ebenso erfolgreichen Start in die Forellensaison und denkt immer daran: Schön flexibel und aufmerksam am Bach sein! Mit der richtigen Taktik kommt man (fast) immer zum Erfolg.

Tight Lines,

Simon Gottschall

2018-02-07T13:19:02+00:00