Realistische, natürlich wirkende Fischdekore wurden bis heute noch von vielen Anglern sehr unterschätzt. Eigentlich gibt es uns die Natur bereits vor, mit welchen Ködern man an einem bestimmten Gewässer einen großen Erfolg erzielen könnte, wenn diese zur richtigen Zeit am richtigen Ort eingesetzt werden.

Die Ikiru Naturals Familie von SPRO

Heutzutage hat der Angler die Qual der Wahl am Wasser. Viele Gedanken schwirren einem durch den Kopf. Welcher Köder in welcher Farbe könnte heute bei diesen Wetter- und Wasserbedingungen den Unterschied ausmachen? Nach ein paar Probewürfen mit neuen Errungenschaften aus dem Angelfachgeschäft, greift man meistens doch wieder auf alt bewährte Köder zurück, die schon einmal gefangen haben. Das Vertrauen in einen Köder spielt hierbei eine sehr große Rolle.

Mit dem heutigen, modernen Stand der Technik, haben Hersteller die Möglichkeit, Ihre Köder nahezu naturgetreu und realistisch in Sachen Farbe, Form und Schwimmverhalten zu gestalten. Genau diesen Vorteil sollten wir für uns nutzen, damit wir in Zukunft noch erfolgreicher am Wasser unterwegs sind und neue Erfolgsgeschichten schreiben können.

Die natürliche Wahl von SPRO

Ich bevorzuge klassische, 6,5cm bis 9,5cm lange Jerks, die ich an meinen Gewässern entweder langsam „Einleiher“, oder mit kurzen Schlägen beschleunige, damit die Köder zur Seite ausbrechen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Fließgewässer oder ein stehendes Gewässer handelt. Welche dieser beiden Führungstechniken erfolgreicher ist, kann man nur ganz schwer beantworten, da viele Faktoren, wie die Jahreszeit, die Wassertemperatur und der Gewässertyp eine übergeordnete Rolle spielen und einen großen Einfluss ausüben. Viel wichtiger sind mir die verschiedenen Farbdekore, die bei mir zum Einsatz kommen. Wenn es die Wassertrübung zulässt, sind die natürlichen, sehr realistisch-gehaltenen Farben meine erste Wahl.

Ikiru Naturals von SPRO - Du hast die Wahl

Die Natur gibt es uns bereits durch das natürliche Fisch- bzw. Nahrungsaufkommen vor, welche Köder Erfolgsversprechend sein können. In einem Fließgewässer können zum Beispiel Gründlings- oder Forellendekore sehr erfolgreich eingesetzt werden. Im stehenden Gewässer sind es eher die Rotaugen, die Hecht- oder die Barschdekore die den Ton angeben. Es kommt nämlich nicht allzu selten vor, dass die Raubfische Jagt auf Ihre Artgenossen machen.

Der Barsch, der Zander und der Hecht, zählen neben anderen Fischen auch zu denjenigen, die sich kannibalistisch ernähren können und kein Halt vor ihren Artgenossen machen. Aus diesem Grund sollten auch diese Dekore auf keinen Fall in der Köderbox fehlen.

Zander Fang mit den Ikiru Naturals von SPRO

Neben den unterschiedlichen Farbdekoren unterscheiden sich meine Köder auch im Geräuschpegel unter der Wasseroberfläche voneinander. Lautstarke, rasselnde Köder auf der einen Seite, werden mit lautlosen Ködern auf der anderen Seite verglichen. Welche Variante zum Einsatz kommt, hängt auch hier wieder von vielen Faktoren ab. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass an stark befischten Gewässern die Fische auf rasselnde Köder sogar eher schreckhaft reagieren. Ein Großteil der Angler setzt auf lautstarke, rasselnde Köder, die die Fische von größerer Distanz neugierig machen sollen. Ich versuche gerade dann andere Wege einzuschlagen, indem ich komplett auf Geräusche im Köder verzichte. Der normale Beutefisch rasselt unter Wasser schließlich auch nicht laut vor sich hin, wenn er gerade flüchtet oder wegschwimmt.

Dank der Ikiru Naturals Köder von SPRO den Großbarsch am Haken

Oft konnte ich gerade dadurch auch noch größere Räuber zum Anbiss verleiten, die alle lautstarken Köder links liegen lassen und bereits jeden Köder vom Hersteller unterscheiden können.

Dank des „Weight-Transfer-System“ muss man durch die Einsparung der Geräuschkugeln nicht auf Wurfweite verzichten. Im inneren des Köders verlagert sich ein Gewicht genau so, dass große Wurfweiten erzielt werden können.

Ikiru Naturals Köder und das Weight-Transfer-System

Die lautlose „Silent“ Version meiner Köder ist zusätzlich noch mit einem Magneten im Inneren ausgestattet. Dieser hält das Gewicht unter Wasser an Ort und Stelle fest, damit der Köder lautlos, wie die Fische in der Natur auch, durchs Wasser gleiten kann.

Welche Art von Wobblern Ihr letztendlich für eure Angelei auswählt und einsetzt liegt natürlich ganz bei euch. Die Vielfalt bei den Hardlures ist mittlerweile fast genauso groß geworden wie bei den Gummiködern. Für jede erdenkliche Situation gibt es heutzutage den passenden Köder in der richtigen Farbe. Um einen Köder für sich und sein Gewässer zu finden, sollte man sich über mehrere Eigenschaften vor dem Kauf Gedanken machen, damit man eine optimale Köderauswahl trifft. Welche Größe und welche Form des Köders bevorzuge ich? Welches Laufverhalten soll der Köder aufweisen? Welche Tauchtiefe sollte mit dem Köder erreich werden können? Mit welchem Führungsstil lässt sich der Köder animieren und durch das Wasser führen?

Hat man einmal mehrere Köder getestet und ausprobiert, kristallisieren sich nach einer Zeit einige Favoriten heraus. Wenn man jetzt noch die passenden Farbdekore für die unterschiedlichen Bedingungen auswählt, kann kaum noch etwas schiefgehen. Natürlich müssen die Fische auch mitspielen.

 

Der Fang mit den Ikiru Naturals von SPRO

Letztendlich brauch es nicht viele Köder um erfolgreich zu sein. Wenn man gute Erfahrungen mit seinen Lieblingsködern gesammelt hat, sollte man diesen auch Vertrauen schenken. Genau diese Köder kommen zum Einsatz, wenn man seine neuen Errungenschaften aus dem Angelfachgeschäft für eine kurze Zeit am Wasser getestet hat. Viel Spaß am Wasser und Tight Lines!

Tight Lines!

Salah el Barbouchi

2018-02-07T13:49:31+00:00