Faszination Jerkbait-Angeln

SPRO Iris Flash Jerk Close Up

Fantasievolle Köderführungen, direkt unter der Wasseroberfläche, die zu hammerharten Bissen führen? Wenn du jetzt schon weißt, wovon hier die Rede ist, hast du dich bereits mit dem „Jerkbait-Fieber“ infiziert. Das sogenannte „Jerken“ (engl. to jerk = rucken), zählt zu den spannendsten und aufregendsten Angelmethoden, die man beim Hechtangeln einsetzen kann.

Um diese Angelmethode möglichst erfolgreich zu gestalten, werden eine kurze straffe Rute, eine robuste Rolle und eine dickere, geflochtene Hauptschnur benötigt. Um die Raubfische letztendlich zum Anbiss zu animieren, ist natürlich auch die richtige Auswahl des Köders entscheidend.

Wie erkenne ich einen Jerkbait?

Hier sind im Wesentlichen zwei entscheidende Eigenschaften zu nennen. Sie besitzen weder eine Tauchschaufel, noch lassen sie sich mit einer monotonen Einholgeschwindigkeit im Wasser reizvoll präsentieren. Ihr verführerisches Köderspiel entfalten die Köder erst dann, wenn Ihnen der Angler durch seine ruckartigen Bewegungen der Rute Leben einhaucht.

Aufgrund der hohen Nachfrage, entwickelte SPRO für dieses Jahr ein interessantes Jerkbait-Modell, welches sich in mehreren Punkten von der Konkurrenz unterscheidet.

Die Rede ist von dem neuen Iris Flash Jerk, der ab sofort die Iris Familie um ein weiteres Mitglied vergrößert. Ausgestattet mit den typischen, 16mm großen Iris Augen, ist dieser Köder in acht attraktiven Farbdekoren erhältlich.

Rainbow Trout | Saibling | Rudd | Roach | Perch | Mackerel | Firetiger | Redhead Tiger

Der langsam sinkende Köder ist 9,5cm klein und besitzt ein Eigengewicht von 37 Gramm. Ausgestattet ist er mit zwei extrem scharfen Gamakatsu Treble 18NS Haken der Größe 2, die mit Hilfe zweier, mattschwarzer Heavy-Duty Sprengringe am robusten Körper angebracht sind. Um für zusätzliche, akustische und visuelle Reize zu sorgen, wurde der Köder mit Rasseln und einigen Feedern samt Flash-Material am hinteren Drilling ausgestattet. Mit seinen weiten Schwimmbewegungen (bis zu 180 Grad) läuft er knapp unter der Oberfläche. Lässt man ihn einige Sekunden stehen, so verhält er sich für einige Zeit wie ein Suspender, bevor es langsam absinkt.

SPRO Iris Flash Jerk HD Split Rings und Gamakatsu Haken

Verleihe dem Köder deinen eigenen Stil

Jerkbaits können sehr vielfältig geführt werden. Durch kurze, aufeinander folgende Rutenschläge, lässt sich zum Beispiel ein aktiver Beutefisch nachahmen. Ein flüchtender Beutefisch kann durch unkontrollierte, aufeinander folgende Beschleunigungen simuliert werden. Wie weich oder hart letztendlich die unterschiedlichen Jerks animiert werden müssen, findest du schnell bei einem kurzen Test am Wasser heraus. Gebt dem Köder nach jedem Schlag eine kurze Pause, damit dieser zur Seiten gleiten, oder auf- bzw. absinken kann. Wichtig ist es einfach nur, mit der Zeit seinen eigenen Führungsstil zu entwickeln, dem man dann nach erzielten Erfolgen Vertrauen schenkt. Bei dieser Angelei ist das Vertrauen nämlich schon fast die halbe Miete.

Beim Laufverhalten können auch Unterschiede festgestellt werden. Die meisten Köder, wie auch der Iris Flash Jerk, sind so konstruiert, dass sie nach der ruckartigen Bewegung der Rute mal zur einen oder zur anderen Seite ausbrechen. Man spricht hier auch von sogenannten Glidern. Andere wiederum, sogenannte Diver, vollführen den Richtungswechsel in der Tiefe. Hierbei bewegt sich der Köder in der Wassersäule auf und ab, je nachdem, wie stark man den Köder animiert.

Welche Ausführung zur welchen Jahreszeit?

Neben den Jerkbait-Typen (Glidern – Divern) unterscheidet man die Köder auch in deren Schwimmeigenschaften. Es gibt sowohl schwimmende, als auch schwebende (Suspender) und langsam sinkende Modelle. Diese Eigenschaften kann man sich in den unterschiedlichen Jahreszeiten zu Nutze machen. Die heiße Zeit für das Jerken beginnt kurz vor der Hechtschonzeit und anschließend nach der Schonzeit von Mai bis in den Juni hinein. In dieser Zeit suchen die Friedfische häufig die flacheren Gewässerabschnitte auf, weil sich dort das Wasser am schnellsten erwärmt. Die Räuber folgen diesen Schulen und können dort gezielt mit den Jerkbaits befischt werden. Da der Köder häufig nur dicht unter der Wasseroberfläche im Sichtfeld des Anglers geführt wird, besitzen die Köder häufig einen eingefärbten, hellen Bereich am oberen Ende des Kopfes. Dieser sogenannte „Tracking Dot“ ermöglicht es, den Köder besser mit den Augen verfolgen zu können.

SPRO Iris Flash Jerk visueller Tracking Dot

Natürlich ist es auch in der Zeit danach jederzeit möglich, seinen Traumfisch beim Jerken zu fangen. Besonders die schwebenden, aber auch die langsam sinkenden Modelle eigenen sich hervorragend für die kältere Jahreszeit, weil man mit Ihnen etwas Tempo aus der Köderführung nehmen kann, um sich den Wassertemperaturen und der Aktivität der Fische anzupassen.

Der 9,5cm große, 37g schwere, langsam sinkende Iris Flash Jerk ist also ein Köder, den man nahezu ganzjährig einsetzen kann. Dank seiner kleinen Größe lässt sich der Köder auch zum Barsch oder Zanderangeln gezielt einsetzen. Seine Glider-Aktion und das geringe Gewicht ermöglichen es, den Köder mit einer normalen Spinnrute und Rolle einzusetzen. Allerdings eignen sich Baitcast Rollen und kurze Jerkruten deutlich besser und das animieren des Köders ist mit dieser Kombo deutlich leichter.

Überzeugt euch selbst und lasst euch von dieser spannenden Angelmethode infizieren.

Tight Lines!

Euer SPRO-Team

2018-04-27T06:53:50+00:00