Sommerbarsche am Fluss

Da ist es wieder, das hektische Platschen am Buhnenkopf – pünktlich zur Abendsonne. Dutzende kleine Fische springen voller Panik aus dem Wasser und flüchten in den Buhnenkessel.

Ein kleiner Fisch landet nach seinem Sprung sogar auf einem Seerosenblatt, kann sich aber mit einem Schlag wieder ins sichere, kühle Nass befördern. Sicher? Nein, sicher ist es hier nicht, denn die Barsche sind auf Raubzug.

Ob vom Boot oder Ufer - die Hotspots sind gut zu erreichen

Standplätze

In kleinen Trupps ziehen sie am Ufer entlang, immer auf der Suche nach dem nächsten Snack. Brutfisch gibt es im Sommer zuhauf, Barsche können also aktuell überall lauern und gerade in der Nähe von Brutfischen sollten wir ihnen nachstellen. Vor allem die Ohren helfen uns jetzt dabei, die Stachelritter ausfindig zu machen, denn das Platschen beim Rauben ist nicht zu überhören.

Ein echter Allrounder - der SPRO ASP

Viel braucht es nicht um die Stachelritter von einem Landgang zu überzeugen. Ein paar Wobbler, ein paar Gummis und den guten alten Bleikopfspinner. Der Schalter ist schon umgelegt, die Barsche haben Lust- jetzt muss der Köder nur am richtigen Spot präsentiert werden.

SPRO CRX Spin 1000

Das Gerät sollte verhältnismäßig leicht gehalten werden:

Eine Rute, je nach Gewässer und Wurfdistanz, von 1,8m bis 2,4m wie zum Beispiel die CRX Lure&Spin, dazu eine passende Rolle wie die CRX Spin in 1000er oder 2000er Größe bespult mit dünnem Geflecht, wie die GotBraid in 0,08mm mit 5 kg Tragkraft.
Als Vorfach kommt ein 18er bis 24er Fluorocarbon-Vorfach zum Einsatz- je nach Ködergröße und Gewässer auch eine Stahlspitze!

Hecht auf Wobbler

Dort, wo Wasserpflanzen wachsen, ist auch der Hecht häufig ein Abnehmer unserer Köder. Hier empfiehlt es sich, ein Stahlvorfach zu montieren.

Dicker Barsch auf Gummi

Wer am Wasser flexibel bleibt und bei ausbleibendem Erfolg seine Köder und Techniken wechselt, wird häufig auch mit richtig schönen Barschen belohnt.

Angeln am Fluss

Auch an großen Flüssen findet man leicht die Raubreviere der Barsche. Dort, wo die Strömung gebrochen wird und sich Seerosen- oder Krautfelder entwickeln können, sind die Barsche häufig nicht weit.

Ich wünsche euch am Wasser viel Erfolg und schöne Sommerbarsche,

Tobias Brenneken